Ob beginnende Hörminderung oder vollständiger Hörverlust: Patientinnen und Patienten aus München und Tübingen können wir fast immer wirksam helfen. Grundlage dafür sind langjährige Erfahrung und modernste Diagnostik und Therapie – für eine Versorgung auf höchstem Niveau.
Aus meiner Zeit als Direktor einer Universitäts-HNO-Klinik weiß ich, wie unterschiedlich jede Hörsituation ist. Deshalb nehme ich mir bewusst Zeit für Sie – Ihre Lebensqualität steht für uns im Mittelpunkt.
Ihr Prof. Dr. med. H.P. ZennerPrivatärztliches Hörzentrum München / Tübingen
Schwerhörigkeit und Hörverlust
Erfahrung mit dem gesamten Spektrum moderner Therapien
Wir sind auf Schwerhörigkeit und Ertaubung spezialisiert und überblicken sämtliche Behandlungsmöglichkeiten – bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen. Viele Fachkolleginnen und -kollegen zählen uns auf diesem Gebiet zu den international führenden Zentren.
Unsere Erfahrung umfasst medikamentöse Therapien einschließlich der gezielten „Spritze ins Ohr“, mikrochirurgische Eingriffe, die Versorgung mit modernen Hörgeräten und hochentwickelten Hörimplantaten sowie individuell zugeschnittene Speziallösungen.
Zusätzlich beraten wir in sozialmedizinischen Fragen, etwa bei hörbedingter Erwerbsminderung Erwachsener. Wir bieten personalisierte Diagnostik für Säuglinge und verfügen über Expertise in der Frühförderung und Pädagogik hörgeschädigter Kinder sowie in der Sozialpädiatrie mehrfach behinderter Kinder.
Ursachen
Schwerhörigkeit ist weit verbreitet
Die Behandlung von Hörminderungen ist ein Schwerpunkt unserer Privatsprechstunde. Rund jeder fünfte Erwachsene in Deutschland hört schlecht, bei Männern jenseits der 65 ist es sogar jeder zweite. Die Ursache liegt fast immer im Mittel- oder im Innenohr.
Zum Mittelohr gehören das Trommelfell und die drei Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel. Im Innenohr liegt die Hörschnecke (Cochlea) mit den empfindlichen Hörsinneszellen.
Innenohrschwerhörigkeit
Am häufigsten hat eine Hörminderung ihren Ursprung im Innenohr – dazu gehört auch der Hörsturz. Je nach Ursache kommen unterschiedliche Therapien infrage, zum Beispiel Medikamente, Hörgeräte oder Hörimplantate. An der Entwicklung moderner Hörimplantate haben wir teilweise maßgeblich mitgewirkt.
Alltagslärm – ein unterschätztes Risiko
Ab einem Schallpegel von etwa 85 dB drohen Hörschäden. Diese Grenze wird im Alltag öfter erreicht oder überschritten, als viele denken:
Lärm am Arbeitsplatz
In vielen Berufen ist das Gehör hohen Belastungen ausgesetzt:
Anhaltender Lärm ohne ausreichenden Gehörschutz zählt zu den häufigsten Ursachen berufsbedingter Hörschäden. Großraumbüros werden deshalb zunehmend mit speziellen Akustiksystemen und „Sound-Masking“ ausgestattet. Stark belastet sind auch Lehrkräfte durch den hohen Geräuschpegel im Klassenzimmer.
Tumor am Hörnerv
Seltener steckt hinter einem Hörverlust ein gutartiger Tumor des Hörnervs, das Akustikusneurinom. Auch in diesem Fall beraten wir Sie eingehend und persönlich.
Erkrankungen des Mittelohres
Häufig sind auch Schäden am Trommelfell oder an den Gehörknöchelchen die Ursache einer Schwerhörigkeit. Oft kann eine mikrochirurgische Operation das Gehör verbessern oder ganz wiederherstellen: Unter dem Operationsmikroskop werden Entzündungen oder kleine Tumoren entfernt und zerstörte Strukturen des Ohres wieder aufgebaut.
Für solche Eingriffe haben wir eigens TTP-Titanprothesen entwickelt – künstliche Gehörknöchelchen, die heute in Europa und den USA zum Standard gehören.